Ortsplanung - Ende Mitwirkung und weiteres Vorgehen

Die Mitwirkung zum Gemeinderichtplan endete am 30. Juni 2021. Die eingereichten Rückmeldungen werden nun ausgewertet und geprüft, bevor die überarbeiteten Unterlagen zur kantonalen Vorprüfung gehen.

Aufgrund des seitens Bevölkerung zu Beginn der Mitwirkung signalisierten Diskussions- und Klärungsbedarfs hatte sich der Gemeinderat im Antrag der Ortsplanungskommission Anfang Mai dazu entschieden, den laufenden Mitwirkungsprozess zum Gemeinderichtplan bis zum 30. Juni 2021 zu verlängern. Im Mai wurde an einer Informationsveranstaltung, welche an zwei Abenden durchgeführt wurde, nochmals die Ausgangslage und der Prozess der Richtplanrevision erläutert. Zudem wurden Fragestunden an zwei Nachmittagen Anfangs Juni im Beisein des Raumplanungsbüros ERR angeboten. Sechs Parteien ergriffen die Gelegenheit, um im bilateralen Gespräch mit der Gemeinde und den Raumplanern die persönlichen Anliegen zu diskutieren.

Mehrheitlich drehten sich die Diskussionen an den Veranstaltungen und in den Fragestunden, um die potentiellen Auszonungsflächen. Wolfhalden gehört gemäss des kantonalen Richtplans zu den sieben Gemeinden, deren Baulandreserven grösser als der auf fünfzehn Jahre berechnete Bedarf ist. Aus diesem Grund wurden Ende 2018 rund 2 ha unbebaute Wohn-, Misch- und Kernzone mit einer Planungszone belegt. Im zur Mitwirkung aufgelegten Gemeinderichtplan wurden auf dieser Basis die potentiellen Auszonungsflächen aufgeführt - die grundeigentümerverbindliche Umsetzung erfolgt jedoch erst im Rahmen der Zonenplanrevision.

Die im Laufe der Mitwirkung eingegangenen Rückmeldungen zum Richtplan werden über den Sommer durch die Ortsplanungskommission und das Raumplanungsbüro ausgewertet. Nach der Prüfung aller Eingaben wird einzeln oder gesamthaft Stellung genommen. In welcher Form die Kommunikation über Eingaben und den daraus resultierenden Änderungen im Gemeinderichtplan stattfinden wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Die Unterlagen werden frühestens im Herbst zur kantonalen Vorprüfung eingereicht.

In einer nächsten Phase werden das Baureglement und die Zonenpläne überarbeitet. Auch hier wird vor der Einreichung zur kantonalen Vorprüfung eine Mitwirkung stattfinden.

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